Hanffaser vs. Baumwolle

MIt ihrer langen Lebensdauer und Reißfestigkeit überteffen Hanffasern die Baumwolle bei weitem. Genau deshalb bevorzugte man die Urfaser schon in früheren Jahrhundertengegenüber den anderen Fasern . Schon lange vor der Industrialisierung war Hanf das wichtigste Material für Seile und Segeltücher in der Schifffahrt. Wie sich raustellte, hat Hanf noch viel mehr auf Lager: Aus den alten Segeln hat der Jeans-Erfinder Levi Strauss seine ersten Hosen angefertigt. Die berühmten „Levis Jeans“. DIese sind nicht aus Zufall oder als Modeerscheinung so berühmt geworden , sondern weil sie eben aus Hanf und somit extrem strapazierfähige Hosen waren. Aufgrund der Prohibition der Cannabispflanze rückten leider auch die Hanfstoffe immer mehr ins schlechte Licht und wurden durch Baumwolle ersetzt.

Hanfmode zum Schutz der Umwelt

Betrachtet man die aufkommenden Umweltbewegungen, so wird schnell klar, warum Hanfmode langsam aber sicher wieder ins Rennen kommt. Im Vergleich zu Baumwolle haben Hanfstoffe eine längere Lebensdauer, sind viel belastbarer und auch leichter in der Region zu kultivieren. Insbesondere die Produktion des Hanfes ist viel umweltfreundlicher als die der Baumwolle. Beim Anbau von Hanf kann man auf einer nur halb so großen Fläche dieselben Erträge erzielen, wie beim Anbau von Baumwolle. Während man für die Herstellung von einem Kilogramm Baumwollfasern 9,7 Liter Wasser verwendet, benötigt der Hanf dafür gerade einmal 2,1 Liter! Da die Hanfpflanze als natürliches Pflanzenschutzmittel gegen Schädlinge, Krankheiten und Unkraut eingesetzt wird, benötigt es natürlich – Im Gegensatz zu Baumwolle keine Spritz- und Düngemittel. Die Kleidung aus Hanf ist somit kein Überträger von Giftstoffen. Diese werden sonst von der Haut aufgenommen werden, wie es beispielsweise bei Synthetik- oder Baumwollkleidung der Fall ist. Hanf kann bis zu 14 Jahre am selben Grund angebaut werden, ohne dabei auch nur den geringsten Schaden anzurichten. Damit ist er bei weitem umweltfreundlicher als die Baumwolle von der sonst die Böden zerstört werden.

Warum Hanf?

Kleidungsstücke, Taschen und Schuhe aus Hanf sind sehr widerstandsfähig und halten in der Regel länger als Kleidungstücke aus anderen Stoffen. Der Hanfstoff kann genauso leicht und weich hergestellt werden wie Baumwolle. Der Hanfstoff zerknittert weniger als Leinenstoffe und ist sehr saugfähig, was ideal für Menschen mit empfindlicher Haut ist. Hanf ist die einzige Faser die für Seereisen geeignet ist. Die Eigenschaften dieser Faser machen das Material ideal für die Herstellung von Schuhen und Taschen. Sowohl Nike, als auch Adidas haben bereits Sportschuhe aus Hanf hergestellt und selbst die Luxusmarke Armani hat eine Anzug Kollektion aus feinem Hanfstoff entwickelt.



Der ökologische Fußabdruck von Hanf:

  • Sowohl bei dem Anbau, als auch bei der Ernte müssen bei Hanf keinerlei schädliche Chemikalien verwendet werden .Somit sind Stoffe aus Hanf komplett frei von Giftstoffen und vorallem für Allergiker und Menschen mit sensibler Haut besonders gut geeignet
  • Nach der Entsorgung gelangen keine Giftstoffe zurück in die Umwelt
  • Aufgrund seiner antimikrobiellen Eigenschaften wirkt der Hanf einer Geruchsbildung entgegen und es müssen folglich nicht so viel Waschmittel verwendet werden
  • Hanf ist extrem feuerresistent und für Schutzkleidung, die meistens sibst aus synthetischen Stoffen hergestellt wird, sehr gut geeignet. So wird das Meer vor noch mehr Mikroplastik bewahrt.

Fazit:

Bei der Verarbeitung der Hanfpflanze werden alle Teile der Pflanze verwendet, weshalb keinerlei Abfälle entstehen. Mit dem Kauf von Hanfprodukten wird neben den Familienbetrieben der Bauern gleichzeitig die Natur unterstützt, da der Hanf die ausgelaugten Böden düngt und den lebendigen Humus wiederherstellt.

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